Routenplaner Kontakt Impressum

Druckbare Version

Aktuelle Reisen im 2. Halbjahr 2011

 

Kirgisistan-aktuell

HerrAlmazbek Atambajew, wurde gestern,am 30.Oktober 2011,wie verlautet, mit grosser

Stimmenmehrheit zum Präsidenten der Kirgisischen Republik gewählt.

Der heute 55 jährige Sozialdemokrat, empfing mich, noch als Premierminister seines Landes, zum gegenseitigen Kennenlernen.

 

 

Für mich eine grosse Ehre! Der ehemalige Direktor eines Grossbetriebes steht vor der Aufgabe, das Land weiter zu einigen, Unterschiede abzubauen und einen wirtschaftlichen Aufschwung zu erreichen.

Hier bedarf es allseitiger Unterstützung in diesem schwierigenProzess.

Der neue Präsident wird die Richtung bestimmen und notwendige Schritte Unternehmen.

Dazu kann man nur allseitig Erfolg wünschen und durch langjährige Erfahrung unterstützen.

 

 

Empfang durch die kirgisische Botschafterin I.E.Frau Lidia Imanaliev in Wien

 

 

Vor wenigen Tagen empfing die ausserordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Kirgisischen Republik in der Republik Österreich, der Republik Polen,der Republik Ungarn,der Slovakischen Republik, der Tschechischen Republik,Vertreterin Ihres Landes bei der UN, OSCE und anderen internationalen Organisationen in Wien, I.E. Frau Lidia Imanalieva, Herrn Siegfried Jank, Österreich und

Herrn Bernd-Christian Hyckel, Deutschland

Das Gespräch, wenige Tage vor der Wahl eines neuen Präsidenten der Kirgisischen Republik, beinhaltete besonders die Fragen der Nutzung
natürlicher Ressourcen des Landes durch einheimische Firmen.

 

 

           Wieder zwischen  Minsk und Bischkek mit Unternehmen aus der EU  ! 

 

Mein Kalender im 2.Halbjahr dieses Jahres war gefüllt mit Reiseterminen, die mich mehrmals an den Fuss des mächtigen Tienschangebirges und in die Republik Belarus führten!

Im Juni und August begleitete  ich Firmen, die in  Kirgisistan und Belarus auf dem Gebiet der Wasserkraft und der alternativen Energien, einen neuen Markt suchten und bestehende Verbindungen festigen wollten.

In beiden Länder ist die algemeine Lage angespannt. Dies  konnte ich  besonders in Belarus bemerken. Die Gründe dafür sind vielseitig,schaden aber den gutenWirtschaftskontakten. In kurzer Zeit fiel die nationale Währung auf einen offiziellen Umtauschkurs zum Euro von 10000:1! Doch ich will  betonen,dass das Lebensniveau der Belarussen mit anderen  GUS-Mitgliedern verglichen,  auf einem hohem Niveau,dank der staatlichen Unterstützung im Kultur,-Sozial und Bildungsbereich liegt. Weiterhin steht, nach meiner Beobachtung, die übergrosse Mehrheit der Bevölkerung hinter der  Politik der Regierung und des Präsidenten.

Dies sollte für unsere Unternehmer entscheidend sein! Belarus ist ein zuverlässlicher Handelspartner,was auch unsere Ergebnisse in diesem Jahr belegen.
Durh die österreichische Firma „ S.+M.Jank „wurde am Fluss  Muchawez ein WKW installiert, was uns zur Hoffnung, für eine weitere gute Zusammenarbeit  veranlasst.

In der Kirgisischen Republik hat sich die Lage stabilisiert  und  man versucht alles, das allgemeine Lebensniveau weiter zu entwickeln. Der Kurs des Dollars und des Euro zur einheimischen Währung ,dem Som, ist relativ stabil. Er stand in den vergangenen Tagen nachfolgend: US$ 1:44, Euro: 1:60, Dabei ist zu verzeichnen , dass  die Preise stark in verschiedenen Richtungen angestiegen sind.
Der Herbst steht vor der Tür , Kohle und die kontinuierliche Erzeugung von Wärme und Strom sind eine aktuelle Aufgabe zur Versorgung der Bevölkerung.

Doch über allen Dingen steht am 30.Oktober 2011 die Wahl eines neuen Präsidenten der Republik. In der vergangenen Woche bewarben sich noch über 20 Kandidaten um das höchste Staatsamt.
Dabei haben , nach Aussagen von Kennern der Materie, höchstens eine Handvoll
eine reale Chance auf Stimmenmehrheit.

 


Doch besonders im Vorfeld der Wahl, gehen die Menschen immer wieder auf die Strasse um ihren Forderungen, welchen auch immer, Nachdruck zu verleihen. Deshalb kann man nur hoffen, dass dieses kleine Land endlich eine Politik in ruhigerem Fahrwasser betreibt. Anderes schadet der Wirtschaft und dem Lebensniveau des einfachen Volkes.
Im August und vor wenigen Tagen,meiner 100.Reise in meine 2.Heimat, konnte ich mich davon überzeugen, dass besonders der private Sektor auf gefestigter finanzieller Basis, Chancen  für eine Zusammenarbeit bietet. Doch auch hier ist man momentan sehr zurückhaltend und vorsichtig.
Hoffen wir auf einen  friedlichen,demokratischen Ausgang der Präsidentenwahl!
Bis dahin sind Bewegungen in welche Richtung auch immer,eher unwahrscheinlich.

 


Danach muss sich die neue Administration erst finden. Dann sehen wir weiter!

Deutschland hat erstmals eine  Botschafterin nach Bischkek entsandt. Ich hatte die
Gelegenheit, sie zu treffen und ihr und ihrem Schaffen, Glück und Erfolg zu wünschen.

Persönlich wurde ich durch den Direktor, der dem Präsidialamt  Kirgisistans beigeordneten „ Projektabteilung für die Entwicklung kleiner und mittlerer
Energieträger“ zu deren Repräsentant  in der Europäischen Gemeinschaft ,speziell aber in Deutschland ,ich weiter bestätigt wurde.
Sehr gefreut hat mich der Kontakt zum Gouverneur des noch nach mehr als einem
Jahr, schwer mit Problemen belasteten Osch-Oblast.
Meine Gespräche in der IHK Kirgisistans liefen erfolgreich.
Dorthin wird mich meine nächste Reise im Frühling 2012 führen. Da sehe ich  Möglichkeiten für unsere Unternehmen in ausgewählten Bereichen,besonders in der Baubranche tätig zu werden.
Das Land aber  braucht  Energie!. Aus diesem Grunde war ich auch im 2. Halbjahr 2011  mit Vertragspartnern aus Öesterreich und Sachsen-Anhalt in Bischkek um komplette Wasserkraftwerke und andere Energieformen den dortigen Partnern vorzustellen. Ausrüstungen  für „kleine und mittlere Wasserkraftwerke“ bzw. Systeme der „Kraft-Wärmekopplung“ sind  interessant.